Wolfausläuten 10.11.2016

Traditionelles Wolfausläuten

 

Ebenso wie in anderen Gemeinden, hat sich in diesem Jahr auch eine Gotteszeller Gruppierung aufgemacht, um die Tradition des Wolfausläutens in der Gemeinde aufrechtzuerhalten.

Die Männer und Jungs (allesamt Mitglieder der Gotteszeller Feuerwehr) zogen mit großen Glocken rund um das Dorf, um - laut Überlieferung - den Wölfen zu signalisieren, dass das Vieh jetzt wieder in den Ställen untergebracht ist und sie daher aus den Wäldern wieder zurück auf die Weiden kommen dürfen.

 

Die Mannen um den Hirta Stefan Seitz mussten bereits nach kurzer Zeit feststellen, dass die Aktion nur zwangsläufig mit einem sehr schweißtreibenden Kraftakt durchzuführen ist. Jedoch hatten einige Hausbesitzer Erbarmen und halfen durch die Gabe von bestimmten Lebens- und Genussmitteln, den Kräfteverschleiß zu mildern.

Zum Abschluss des Rundgangs kehrte man dann beim Hackerbräu ein, wo man von Wirtin Christa mit einer selbstgemachten „Broudsuppn mit Leberwurscht“ bedient wurde und man den Tag ausklingen ließ.

Im Bild stehend v.l.n.r.: Michael Fischer, Andreas Bauer, Florian Schmid, Georg Kandler, Roland Stern, Michael Greil, Stefan Seitz Vorne v.l.n.r.: Stefan Kerschl, Stefan Egginger mit Florian, Johannes Stern, Lukas Egginger

Von vorneherein stand dabei fest, dass der dabei erzielte Betrag einem wohltätigen Zweck zugeführt wird: in diesem Jahr entschied man sich für die Helfer vor Ort Ruhmannsfelden.

So kam es zur Spendenübergabe an den zweiten Vorsitzenden Michael Klampfl der sich für den stolzen Betrag von € 700,- sehr herzlich bedankte.

Im Bild stehend v.l.n.r.: Florian Schmid, Michael Klampfl und Stefan Egginger
Druckversion Druckversion | Sitemap
© Freiwillige Feuerwehr Gotteszell
Impressum / Datenschutzerklärung